Schule in Leyte (Tacloban) errichtet

In einer feierlichen Zeremonie wurde die Schule am 13. August 2014 unter dem Namen Manlilisid National High School eingeweiht. Die Schule wurde in massiver Bauweise errichtet und bietet nun auch bei neuen Naturkatastrophen Schutz und Sicherheit.

An den Einweihungsfeierlichkeiten nahmen teil: Herr Joachim Enenkelt (Vorstand Bilfinger), der Deutsche Botschafter in Manila, Thomas Ossowski, der Bürgerrmeister und Governor sowie rund 400 Schülerinnen und Schülern mit Eltern, Verwandten und Freunden.

Die Baukosten des Projektes betragen rund 54.000 €, die zweckgebunden gespendet wurden.

Aufgrund der jetzigen Nähe zur Schule spart jede Familie einer Schülerin bzw. eines Schülers 1.000 PHP (ca. 18 €) pro Monat je Kind an Fahrt- und Verpflegungskosten.

 

 

2013 - ein weiteres Katastrophenjahr

Im Jahr 2013 wurde der Kindergarten an der Müllhalde gleich 2 mal Opfer von Naturgewalten.

Im August riss ein Sturm das Dach weg, es wurden Reparaturen im Umfang von 1.765 € notwendig.

Kaum war der Kindergarten wieder in Betrieb und die Kleinen freuten sich über den neu hergerichteten Kindergarten, griff ein Feuer von der aktiven Müllhalde Smokey Mountain 2 in der Nacht über. Die einfachen Wellblechhütten der Menschen verbrannten, 4 Kleinkinder und 1 Erwachsener kamen in den Hütten ums Leben, weil sie vom Feuer überrascht wurden.
Die massive Bauweise schützte größtenteils den Kindergarten, so dass die nun anfallenden Reparaturen bei ca. 800 € liegen. Doch die Menschen vor Ort, die eh nur das Notwendigste haben, verloren alles.

Sito Damayan

September 2009: Notstand in Manila

Am Samstag, dem 26. September 2009, brachte der Tropensturm Ketsana in Manila heftige Niederschläge. Binnen sechs Stunden fiel die Niederschlagsmenge eines ganzen Monats. Tausende von Einwohnern kletterten auf die Dächer ihrer Häuser, um sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. Es ist das mit Abstand schwerste Hochwasser in Manila seit 42 Jahren. Die Ärmsten der Armen habe alles verloren. Der Weinverein aus NRW, der seit 10 Jahren in Manila ein Hilfsprojekt unterhält, erhielt am Sonntagmorgen eine SMS aus Manila von Pater Ben:  er sei unverletzt, ebenso die meisten Bewohner. Große Teile der Stadt stehen unter Wasser, auch das Elektrizitätsnetz ist zusammengebrochen, ebenso die Telefonleitungen.

Für die Hauptstadt Manila und die umliegenden Provinzen wurde der Notstand ausgerufen. Der Flugbetrieb auf dem internationalen Flughafen von Manila wurde in der Zwischenzeit wieder aufgenommen.

Meteorologen rechnen auch in den naechsten Tagen mit anhaltenden Gewittern und Regenschauern. Ein weiteres Tropentief wird sich juengsten Prognosen zufolge am 5. Oktober den Philippinen nähern, es könnte sein, das es nördlich von Manila eintreffen wird.

Die Deutsche Oenophilogen Gesellschaft Gemeindienst e.V. wird schnellst möglich Hilfe leisten, so bald fest steht, welche Schäden es in den Unterrichtsräumen und Kindergärten gibt. Darüber hinaus wird Geld für Reis und Grundnahrungsmittel bereitgestellt werden.