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Jeder siebte Mensch leidet Hunger

Fast jeder siebte Erdenbürger leidet an Hunger. Das ist die Bilanz des Weltkatastrophen-berichts, den die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) vorgelegt hat. Insgesamt lebten derzeit knapp eine Milliarde Hungernde auf der Welt. Hauptursache dafür seien die Lebensmittelpreise, die sich in den vergangenen Jah-ren mehr als verdoppelt hätten. Besonders dramatisch sei die Lage in Asien. (Quelle Epd)

Lebensmittel landen im Müll

Gedanken zu unserem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln
Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das entspricht etwa 500.000 Lkw-Ladungen pro Jahr. Bis zu 20 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich allein in Deutschland weggeworfen. Und es werden immer mehr.
Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpa-lette an, bis spät in den Abend muss das Brot in den Regalen frisch sein, zu jeder Jahres-zeit gibt es Erdbeeren. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, ein Riss in der Kartoffel, eine Delle im Apfel - sofort wird die Ware aussortiert. Joghurtbecher landen schon zwei Tage, bevor ihr Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft, im Müll.
Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie verschlingen riesige Mengen an Energie, Was-ser, Dünger, Pestiziden und zerstören immer mehr Regenwälder. Bereits die Herstellung von Lebensmitteln ist damit für mehr als ein Drittel der Treibhausgase verantwortlich.
Dass die Hälfte der bereits produzierten Lebensmittel zu Abfall wird, wirkt sich zusätzlich verheerend auf das Weltklima aus. Wenn Nahrungsmittel auf der Müllkippe verrotten, entweicht Methangas, das bei der Erderwärmung 25-mal so stark wirkt wie Kohlendioxid.
Aber es geht auch anders. Weltweit versuchen Menschen, die irrsinnige Verschwendung zu stoppen: so genannte Mülltaucher, die Nahrungsmittel aus den Abfall-Containern der Supermärkte retten, Verbrauchervereine, die Bauern und Kunden direkt zusammenbringen, Supermarkt-Direktoren, die ihre Kunden davon überzeugen, weniger klimaschädliche Produkte zu kaufen. Kleine Schritte, die aber viel bewirken könnten: Wenn wir in den In-dustrieländern die Lebensmittelverschwendung nur um die Hälfte reduzieren, hätte das auf das Weltklima denselben Effekt, als ob wir auf jedes zweite Auto verzichteten.
Unsere Verschwendungssucht verschärft auch den weltweiten Hunger. Früher mahnten uns unsere Mütter, den Teller leer zu essen: „Die Kinder in Afrika wären froh, wenn sie dieses Essen bekämen." Als Kinder nahmen wir sie nicht ernst - wie sollten unsere Tellerreste auch zu den afrikanischen Kindern kommen?
Doch die Aussage unserer Mütter war geradezu prophetisch. Die steigenden Weizenpreise belegen es: Heutzutage kaufen wir unser Essen auf demselben Weltmarkt, auf dem auch die Entwicklungsländer kaufen. Würden wir weniger wegwerfen, müssten wir weniger einkaufen; die Preise fielen und es bliebe mehr für die Hungrigen.
(Quelle: Wolfram Walbrach, Landeskirchliches Referat für Ökologie u. Gerechtigkeit & Günther Schlegelmilch, Beirat für Umweltfragen im Kirchenkreis Essen)

Soziale Verantwortung

Geborgenheit schafft Raum für neue Träume. Ein Traum könnte sein, was man später im Leben machen möchte. Vielen Kindern, wird dieser Traum nicht gewehrt, weil viele Kinder durch Armut, Missbrauch und Gewalt zu Kinderarbeit und Prostitution gezwungen werden.

Wir unterstützen  seit 1999 Ausbildungsprojekte für Kinder, die keine Träume haben. Viele fragen uns, ob diese Hilfe nicht ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, denn ca.1.2 Milliarden Menschen auf dieser Welt, leben in absolute Armut: sie kämpfen tagtäglich an gegen Verwahrlosung, Entwürdigung und die soziale Ungerechtigkeit. Die Hauptleidtragenden sind Kinder.

  • Jeden Tag, werden tausende von Kinder zu Waisen.
  • Jeden Tag, sterben ca. 25.000 Kinder an Unterernährung.
  • Jeden Tag, müssen sich diese Kinder, mit der schlechten medizinischen Versorgung abfinden.
  • Jeden Tag, wird den Kindern die Chance auf Bildung und ein menschenwürdiges Leben genommen.
  • Jeden Tag, sehen wir dieses Elend.

Und jeden Tag schauen WIR weg.

Viele von uns, können sich wahrscheinlich nicht vorstellen, wie stark sich die Armut in den letzten Jahren entwickelt hat, denn wir sehen nur das, was uns gezeigt wird. Das wirkliche Elend und das Grauen der Menschheit werden vor uns versteckt. Das Leiden dieser Menschen ist gewollt, hierauf basiert der Reichtum der übrigen Bevölkerung, aber auch der unserer Industrienationen.

Diese Kinder brauchen uns, um mit Selbstverständnis in ihrer eigenen Kultur aufwachsen zu können, und um mit Kraft, in ein selbständiges Leben aufzubrechen.

Wo immer ein Kind leidet, muss sich eine Stimme erheben, die auf dieses Leid aufmerksam macht. Nur weil diese Kinder fern von uns sind, heißt es nicht, dass wir keine Verantwortung für sie übernehmen müssen.

Bedenken Sie bitte: jedes Mal, wenn  ein Mensch im Elend versinkt, und ein Kind am Hunger stirbt, hat die Menschheit versagt.

Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in den Tank

(C) Thomas Plaßmann

Die Millenniumsziele und die Armut in der Welt

Können Nicht-Regierungsorganisationen wie gemeinnützige Vereine und Stiftungen das Leid der Welt lindern?
Sicherlich kann eine einzelne Organisation nicht das Leid der Welt lindern, aber durch tatkräftiges Engagement kann jeder unsere Welt ein wenig besser machen.

Als wir – die Deutsche Oenophilogen Gesellschaft e.V. – im Jahr 1999 im Kleinen mit unserer Hilfe für Smokey Mountain begannen, ahnten wir nicht, dass sich aus diesem zunächst privaten Engagement ein gemeinnütziger Verein (Deutsche Oenophilogen Gesellschaft Gemeindienst e.V.) und eine selbstständige, gemeinnützige Stiftung erwachsen würde (Stiftung IN-VINO-CARITAS).

Unsere Erfahrungen decken sich mit einem philippinischen Sprichwort, das sich von der deutschen Denkweise sehr unterscheidet:
Unsere Hilfe ist nicht der Tropfen auf den heißen Stein,
sondern der Beginn des großen Regens.
Wenn Menschen verhungern und verdursten, kann jedes Korn respektive jeder Tropfen Linderung bringen. Es heißt ja auch: Sich regen bringt Segen.

Wer verbirgt sich hinter In-Vino-Caritas

Wir sind eine kleine Organisation von Privatleuten, die sich sozial engagieren.
Unsere Stärken:

  • Alle arbeiten ehrenamtlich, niemand erhält eine Aufwandsentschädigung.
  • Wir haben keine Büros angemietet. Die Stiftung erreichen Sie über die Geschäftsräume der Vorstandssitzenden.
  • Mehr finden Sie im Profil.

Quiz

  1. Wie lang ist der energieaufwändige Transportweg eines Apfels aus Neuseeland?
  2. Wie viel Prozent der weltweiten Getreideproduktion landet in den Futtertrögen von Rindern, Schweinen und Hühnern?
  3. Wie viel Liter Erdöl werden für 1 Kilo Erdbeeren aus Israel verbraucht?
  4. Wie viel Prozent der Lebensmittel in Deutschland werden ungeöffnet weggeworfen?
  5. Nicht nur Getreide, sondern auch Sojabohnen werden an Tiere verfüttert. Wie viel Tonnen Soja werden als Futtermittel in die EU importiert?

 

Zu den Lösungen

Spendenkonten

"Wenn Du auf der Sonnenseite der Welt lebst, denke daran: die Erde dreht sich!"

Stadtsparkasse Oberhausen

IBAN: DE27 3655 0000 0053 1070 74

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Bank im Bistum Essen

IBAN: DE25 3606 0295 0011 4480 11

SWIFT-BIC: GENODED1BBE