Warum ein Projekt in Manila (Philippinen)?

Aufgrund von partnerschaftlichen Verpflichtungen zwischen Oberhausen und Smokey Mountains (Manila) lag es für den Weinverein nahe, dieses Projekt durch Aktionen zu unterstützen.

Die Herz Jesu Gemeinde ist die Partnergemeinde von Smokey Mountains.
Seit 1999 betreiben die Mitglieder der Deutschen Oenophilogen Gesellschaft e.V. den Weinstand anlässlich des Pfarrfests der Herz-Jesu Gemeinde in Oberhausen-Sterkrade.

Der Erlös des Weinstands ist ausschließlich für die Ausbildung von Kindern bestimmt, die auf der größten Müllhalde Asiens geboren wurden und in deren unmittelbarer Nähe aufwachsen. Da Ausbildung für diese Kinder die einzige Chance auf ein menschenwürdigeres Leben ist, arbeiten alle Mitglieder an einem Wochenende für diesen guten Zweck.

Im ersten Jahr konnte der Verein DM 1.466,65 als Gewinn erwirtschaften, nun seit der Gründung des gemeinnützigen Weinvereins und regelmäßiger Sonderaktionen (In Vino Caritas - Schlemmen für einen guten Zweck), nimmt die Spendensumme zu.

Die Ausgaben werden von unserer Koordinatorin Jennifer Briones Lusung überwacht.

Personal vor Ort

Jennifer Briones Lusung

Der Verein übernimmt seit 2003 die Bezahlung von Lehrgehältern im Bereich der Vorschulerziehung, seit dem Jahr 2005 dann auch die Gehälter der Lehrer im Bereich der Jugend- und Erwachsenenbbildung. Es werden durch den Verein & die Stiftung 9 Lehrer beschäftigt.

Da die Aufgaben immer umfangreicher wurden, haben wir 2012 eine Koordinatorin eingestellt: Jennifer Briones Lusung.

Medizin

Wussten Sie, dass auf den Philippinen alle 6 Minuten ein Kind an Masern stirbt? Alle 51 Minuten stirbt ein Kind an Tetanus und alle 25 Minuten stirbt ein Mensch an Tuberkulose. Die Philippinen sind das mit Tuberkulose am stärksten durchseuchte Land der Erde. Kein Wunder bei diesen Lebensbedingungen: Die Smokey-Mountains sind ein ewig stinkender und qualmender Abfallberg, an dem der Müll der Philippinischen Großstadt gesammelt wird. Hunderte von Müllwagen kommen täglich und bringen den Abfall der Stadt. Schon weit vor dem Müllberg erklimmen die Kinder während der Fahrt den Wagen und versuchen, einige wertvolle Stücke zu ergattern. Nicht selten rutschen sie ab und kommen dabei „unter die Räder“. Ständig sind die so genannten „Scavengers“ wie die Müll sammelnden Menschen genannt werden, auf den Halden, um den Müll zu trennen und Verwertbares aufzuspüren. Sie leben von dem Erlös dessen, was sie hierfür bekommen. Sobald der Müll abgeladen wurde, stürzen sich die Menschen aus ihrer Not wie die Krähen auf den gerade frisch angekommenen Müll. Sie suchen nach Kronkorken, Flaschen, Metallstücken oder sonstigen wieder verwertbaren Materialien. Bulldozer verteilen den angekommen Müll und ebnen so die Müllhalde ein. Häufig genug kommt es so auch zu Unfällen und Verletzungen. Hiervon sind besonders die Kinder betroffen, denn Spielplätze kennen sie nicht. Man spielt im und auf dem Müll. Dies ist natürlich eine große Quelle für alle möglichen ansteckenden Krankheiten. Bereits kleinere Hautverletzungen führen leicht zu Blutvergiftungen und schwer heilenden Geschwüren. Diese Müllberge sind viele Meter hoch und manchmal rutschen Sie plötzlich weg, z.B. nach lang anhaltenden Monsunregenfällen. So z.B. im Juni letzten Jahres, als der Müllberg hunderte von sammelnden Kindern und Erwachsenen unter sich begrub. 200 Tote wurden gefunden, unzählige liegen weiterhin unter dem Müll begraben. Bereits seit 18 Jahren unterstützt die Organisation Ärzte für die dritte Welt ein Projekt in Tondo Manila.

Zitat

Hoffnung auf Genuss ist fast soviel als schon genossene Hoffnung.

(Shakespeare, Richard III)

Spendenkonto

"Wenn Du auf der Sonnenseite der Welt lebst, denke daran: die Erde dreht sich!"

Wenn Sie unsere Projekte unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende!

Smokey Mountain (DOGG e.V.)

IBAN: DE88 3655 0000 0000 1185 62

(Konto: 118562)

BIC: WELADED1OBH

(BLZ: 36550000 Sparkasse Oberhausen)

Die Deutsche Oenophilogen Gesellschaft Gemeindienst e.V. ist gemeinnützig (Finanzamt Oberhausen-Nord 123/5722/0866 - K6.1).